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    <title>Staatsanwaltschaft Stuttgart - Archiv 2017</title>
    <link>https://staatsanwaltschaft-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Archiv+2017</link>
    <description>Aktuelle Meldungen von: Staatsanwaltschaft Stuttgart</description>
    <language>German</language>
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    <lastBuildDate>Tue Sep 15 00:20:37 CEST 2026</lastBuildDate>
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      <title>Staatsanwaltschaft Stuttgart</title>
      <link>https://staatsanwaltschaft-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Archiv+2017</link>
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    <item>
      <title><![CDATA[Staatsanwaltschaft Stuttgart erhebt Anklage gegen acht Verantwortliche der Windreich AG]]></title>
      <link>https://staatsanwaltschaft-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Windreich</link>
      <description><![CDATA[Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat wegen der Insolvenz zahlreicher Unternehmen des Windreich Konzerns, darunter der Windreich AG selbst, Anklage zum Landgericht - Große Wirtschaftsstrafkammer - Stuttgart gegen insgesamt acht Personen erhoben.<div style="height: 1px;overflow: hidden"><a name="anker5521035">&nbsp;</a></div><div class="basecontent-pbsbw---html-editor">
<p style="text-align: justify;">Den Angeschuldigten wird neben Insolvenzverschleppung und Beihilfe hierzu bei mehreren Gesellschaften des
fr&#252;heren Windreich-Konzerns u.a. auch Betrug in H&#246;he mehrerer Millionen Euro, Kreditbetrug, Bilanzf&#228;lschung, Verletzung der
Berichtspflicht, Gl&#228;ubigerbeg&#252;nstigung sowie Insiderhandel zur Last gelegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ermittlungen wurden seit Anfang 2013 gef&#252;hrt und betrafen zwischenzeitlich insgesamt 20
Beschuldigte und die Insolvenzreife von 17 Gesellschaften. Hinsichtlich sieben Beschuldigter wurde das Ermittlungsverfahren mangels
Nachweisbarkeit einer Straftat nach &#167; 170 Abs. 2 StPO und hinsichtlich f&#252;nf weiterer Beschuldigter nach &#167; 153 Abs. 1 StPO
eingestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die 16. Gro&#223;e Strafkammer des Landgerichts Stuttgart hat nun &#252;ber die Er&#246;ffnung des
Hauptverfahrens und die Anberaumung der Verhandlungstermine zu entschei-den.</p>
<br />
<br />
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Erg&#228;nzende Hinweise:</strong></span></p>
<p><strong>&#167; 15a Insolvenzordnung (InsO)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">(1) Wird eine juristische Person zahlungsunf&#228;hig oder &#252;berschuldet, haben die Mitglieder des
Vertre-tungsorgans oder die Abwickler ohne schuldhaftes Z&#246;gern, sp&#228;testens aber drei Wochen nach Eintritt der
Zahlungsunf&#228;higkeit oder &#220;berschuldung, einen Er&#246;ffnungsantrag zu stellen. Das Gleiche gilt f&#252;r die organschaftlichen
Vertreter der zur Vertretung der Gesellschaft erm&#228;chtigten Gesellschafter oder die Abwickler bei einer Gesellschaft ohne
Rechtspers&#246;nlichkeit, bei der kein pers&#246;nlich haftender Gesellschafter eine nat&#252;rliche Person ist; dies gilt nicht, wenn zu
den pers&#246;nlich haftenden Ge-sellschaftern eine andere Gesellschaft geh&#246;rt, bei der ein pers&#246;nlich haftender Gesellschafter
eine nat&#252;rliche Person ist.</p>
<p style="text-align: justify;">(4) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer entgegen Absatz 1 Satz 1,
auch in Verbindung mit Satz 2 oder Absatz 2 oder Absatz 3, einen Er&#246;ffnungsantrag nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig
stellt.</p>
<br />
<br />
<p style="text-align: justify;"><strong>&#167; 331 Handelsgesetzbuch (HGB)</strong><br />
Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">als Mitglied des vertretungsberechtigten Organs oder des Aufsichtsrats einer Kapitalgesell-schaft die
Verh&#228;ltnisse der Kapitalgesellschaft in der Er&#246;ffnungsbilanz, im Jahresabschluss, im Lagebericht oder im Zwischenabschluss nach
&#167; 340a Abs. 3 unrichtig wiedergibt oder ver-schleiert,</li>
<li style="text-align: justify;">als Mitglied des vertretungsberechtigten Organs oder des Aufsichtsrats einer Kapitalgesellschaft die
Verh&#228;ltnisse des Konzerns im Konzernabschluss, im Konzernlagebericht oder im Konzernzwischenabschluss nach &#167; 340i Abs. 4
unrichtig wiedergibt oder verschleiert,</li>
</ol>
<br />
<br />
<p style="text-align: justify;"><strong>&#167; 332 HGB</strong></p>
<p style="text-align: justify;">1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer als Abschlusspr&#252;fer
oder Gehilfe eines Abschlusspr&#252;fers &#252;ber das Ergebnis der Pr&#252;fung eines Jahresabschlusses, eines Einzelabschlusses nach
&#167; 325 Abs. 2a, eines Lageberichts, eines Konzernabschlusses, eines Konzernlageberichts einer Kapitalgesellschaft oder eines
Zwischenabschlusses nach &#167; 340a Abs. 3 oder eines Konzernzwischenabschlusses gem&#228;&#223; &#167; 340i Abs. 4 unrichtig berichtet,
im Pr&#252;fungsbericht (&#167; 321) erhebliche Umst&#228;nde verschweigt oder einen inhaltlich unrichtigen Best&#228;tigungsvermerk
(&#167; 322) erteilt.</p>
<br />
<br />
<p style="text-align: justify;"><strong>&#167; 263 Strafgesetzbuch (StGB)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Verm&#246;gensvorteil zu verschaffen,
das Verm&#246;gen eines anderen dadurch besch&#228;digt, da&#223; er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder
Unterdr&#252;ckung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterh&#228;lt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu f&#252;nf Jahren oder mit
Geldstrafe bestraft.</p>
<p style="text-align: justify;">(3) In besonders schweren F&#228;llen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.
Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der T&#228;ter</p>
<p style="text-align: justify;">2. einen Verm&#246;gensverlust gro&#223;en Ausma&#223;es herbeif&#252;hrt [&#8230;]</p>
<br />
<br />
<p style="text-align: justify;"><strong>&#167; 265b StGB</strong></p>
<p style="text-align: justify;">(1) Wer einem Betrieb oder Unternehmen im Zusammenhang mit einem Antrag auf Gew&#228;hrung, Belassung oder
Ver&#228;nderung der Bedingungen eines Kredits f&#252;r einen Betrieb oder ein Unternehmen oder einen vorget&#228;uschten Betrieb oder ein
vorget&#228;uschtes Unternehmen</p>
<p style="text-align: justify;">1. &#252;ber wirtschaftliche Verh&#228;ltnisse<br />
[&#8230;]</p>
<p style="text-align: justify;">b) schriftlich unrichtige oder unvollst&#228;ndige Angaben macht, die f&#252;r den Kreditnehmer vorteilhaft
und f&#252;r die Entscheidung &#252;ber einen solchen Antrag erheblich sind [&#8230;]</p>
<p style="text-align: justify;">wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.</p>
<br />
<br />
<p style="text-align: justify;"><strong>&#167; 283c StGB</strong></p>
<p style="text-align: justify;">(1) Wer in Kenntnis seiner Zahlungsunf&#228;higkeit einem Gl&#228;ubiger eine Sicherheit oder Befriedigung
gew&#228;hrt, die dieser nicht oder nicht in der Art oder nicht zu der Zeit zu beanspruchen hat, und ihn dadurch absichtlich oder
wissentlich vor den &#252;brigen Gl&#228;ubigern beg&#252;nstigt, wird mit Freiheitsstrafe<br />
bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.</p>
<br />
<br />
<p style="text-align: justify;"><strong>&#167; 14 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) in der bis zum 02.07.2016 geltenden Fassung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">(1) Es ist verboten,</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">unter Verwendung einer Insiderinformation Insiderpapiere f&#252;r eigene oder fremde Rechnung oder
f&#252;r einen anderen zu erwerben oder zu ver&#228;u&#223;ern,</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">[&#8230;]</p>
<br />
<br />
<p style="text-align: justify;"><strong>&#167; 38 WpHG in der bis zum 02.07.2016 geltenden Fassung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu f&#252;nf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer</p>
<p style="text-align: justify;">1. entgegen &#167; 14 Abs. 1 Nr. 1 ein Insiderpapier erwirbt oder ver&#228;u&#223;ert [&#8230;]</p>
<br />
<br />
</div>]]></description>
      <pubDate>Fri Jan 20 00:00:00 CET 2017</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Anklage gegen acht Mitglieder der rockerähnlichen Gruppierung „Osmanen Germania BC“]]></title>
      <link>https://staatsanwaltschaft-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Osmanen+Germania+BC</link>
      <description><![CDATA[Unter anderem wegen versuchten Mordes, versuchten Totschlages, räuberischer Erpressung, gefährlicher Körperverletzung, Zwangsprostitution und Zuhälterei sowie wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen insgesamt acht mutmaßliche Mitglieder der rockerähnlichen Gruppierung „Osmanen Germania BC“ Anklage zum Landgericht – Jugendkammer – Stuttgart erhoben.<div style="height: 1px;overflow: hidden"><a name="anker5110140">&nbsp;</a></div><div class="basecontent-pbsbw---html-editor">
<p style="text-align: justify; margin-top: 0px; margin-right: 28px; margin-bottom: 0px;"><span style="margin: 0px; font-weight: normal;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">Einem Gro&#223;teil der Angeschuldigten, von
denen drei zur weltweit h&#246;chsten F&#252;hrungsebene der Organisation geh&#246;ren, wird insbesondere zur Last gelegt, andere
Mitglieder der &#8222;Osmanen Germania BC&#8220;, die die Gruppierung verlassen wollten oder sich Anweisungen widersetzten, erpresst,
beraubt und brutal zusammengeschlagen zu haben, wobei sie zum Teil auch den Tod ihres Opfers in Kauf genommen haben
sollen.</span></span></p>
<p style="margin: 0px 28px 0px 42px; text-align: justify;"><span style="margin: 0px; font-weight: normal;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">&#160;</span></span></p>
<p style="text-align: justify; margin-top: 0px; margin-right: 28px; margin-bottom: 0px;"><span style="margin: 0px; font-weight: normal;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">Bereits seit Ende 2016 ermitteln die
Staatsanwaltschaft Stuttgart &#8211; Abteilung f&#252;r Organisierte Kriminalit&#228;t - und das Landeskriminalamt Baden-W&#252;rttemberg
(LKA) gemeinsam mit der Bundespolizeidirektion Stuttgart, dem Polizeipr&#228;sidium Ludwigsburg und dem Polizeipr&#228;sidium Stuttgart
gegen Mitglieder rocker&#228;hnlicher Gruppierungen. Hintergrund sind die anhaltenden, meist auch gewaltt&#228;tigen, Auseinandersetzungen
in diesem Milieu. In den Fokus der Ermittlungen gerieten dabei auch f&#252;hrende Mitglieder der nationalt&#252;rkisch gepr&#228;gten
Gruppierung &#8222;Osmanen Germania BC&#8220;. Im Zusammenhang mit den nun angeklagten Taten hatten am 27. Juni 2017 im Auftrag der
Staatsanwaltschaft Stuttgart und unter der Leitung des LKA &#252;ber 400 Einsatzkr&#228;fte zeitgleich 20 Wohnungen bzw.
Gesch&#228;ftsr&#228;ume und Fahrzeuge in Baden-W&#252;rttemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen durchsucht. Alle Angeschuldigten befinden
sich in Untersuchungshaft.</span></span></p>
<p><br />
 <span style="margin: 0px; font-weight: normal;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">Die 3. Strafkammer des Landgerichts
Stuttgart hat nun &#252;ber die Er&#246;ffnung des Hauptverfahrens und die Anberaumung der Verhandlungstermine zu
entscheiden.</span></span></p>
<p style="margin: 0px 28px 0px 42px; line-height: 130%;"><span style="margin: 0px; line-height: 130%; font-size: 12pt;">&#160;</span></p>
<p><br />
</p>
</div>]]></description>
      <pubDate>Thu Dec 14 00:00:00 CET 2017</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Staatsanwaltschaft beantragt Freiheitsstrafen gegen Anton Schlecker und seine beiden Kinder Lars und Meike]]></title>
      <link>https://staatsanwaltschaft-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Schleckerprozess_+Staatsanwaltschaft+beantragt+Freiheitsstrafen</link>
      <description><![CDATA[<justify>Im Verfahren gegen Anton Schlecker und seine beiden Kinder Lars und Meike Schlecker vor dem Landgericht - 11. Große Wirtschaftsstrafkammer - Stuttgart hat die Staatsanwaltschaft am 20.11.2017 in ihren Schlussanträgen gegen die drei Angeklagten Gesamtfreiheitsstrafen von 3 Jahren für Anton Schlecker, 2 Jahren und 10 Monaten für Lars Schlecker sowie 2 Jahren und 8 Monaten für Meike Schlecker beantragt.</justify><div style="height: 1px;overflow: hidden"><a name="anker4901696">&nbsp;</a></div><div class="basecontent-pbsbw---html-editor">
<p style="margin: 0cm 2.85pt 0pt 1px; text-align: justify;"><span style="font-weight: normal;">Die Staatsanwaltschaft ist nach Abschluss
der &#228;u&#223;erst umfangreichen Beweisaufnahme davon &#252;berzeugt, dass dem Unternehmen Schlecker seit Ende des Jahres 2009 die
Zahlungsunf&#228;higkeit drohte, was die Angeklagten Anton, Lars und Meike Schlecker sp&#228;testens am 31.12.2010 subjektiv auch erkannt
haben. Die Krise des Unternehmens Schlecker wirkte sich auch auf die Logistikfirma LDG, deren Gesellschafter Lars und Meike Schlecker
waren, aus mit der Folge, dass diese im Januar 2012 am Rande der &#220;berschuldung stand. Gleichwohl wurden dem Einzelunternehmen
Schlecker e. K. bzw. der Logistikfirma LDG durch die Angeklagten auf unterschiedlichste Weise in erheblichem Umfang Gelder entzogen und
beiseitegeschafft.</span></p>
<p style="margin: 0cm 2.85pt 0pt 1px; text-align: justify;"><span style="font-weight: normal;">&#160;</span></p>
<p style="margin: 0cm 2.85pt 0pt 1px; text-align: justify;"><span style="font-weight: normal;">Durch die Zahlung &#252;berh&#246;hter
Stundens&#228;tze nach dem 31.12.2010 an die Logistikfirma LDG entstanden dem Unternehmen Schlecker e. K. Verluste in H&#246;he von
insgesamt knapp 9,3 Millionen Euro und dem Tochterunternehmen SHS solche in H&#246;he von 2,1 Millionen Euro. Dar&#252;ber hinaus schaffte
der Angeklagte Anton Schlecker nach diesem Zeitpunkt auch Verm&#246;genswerte in H&#246;he von insgesamt ca. 5&#160;Millionen Euro beiseite
um diese dem Zugriff der Gl&#228;ubiger zu entziehen.&#160;&#160;</span></p>
<p style="margin: 0cm 2.85pt 0pt 1px; text-align: justify;"><span style="font-weight: normal;">Lars und Meike Schlecker haben nach
Auffassung der Staatsanwaltschaft ihrem Vater in mehreren F&#228;llen dabei geholfen, dem Unternehmen Verm&#246;genswerte zu entziehen.
Dar&#252;ber hinaus haben sie als faktische Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der LDG diese um 7&#160;Millionen Euro gesch&#228;digt, indem sie
sich diesen Betrag als angeblichen Gewinn aus dem Gesch&#228;ftsjahr 2011 aussch&#252;tten lie&#223;en, obwohl das Unternehmen - wie sie
wussten - in diesem Gesch&#228;ftsjahr nur Verluste erwirtschaftet hatte und sie mit dieser Gewinnaussch&#252;ttung die &#220;berschuldung
des Unternehmens herbeif&#252;hrten. Au&#223;erdem unterlie&#223;en sie es als faktische Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der LDG bewusst
pflichtwidrig, rechtzeitig einen Insolvenzantrag zu stellen.</span></p>
<p style="margin: 0cm 2.85pt 0pt 1px;"><span style="font-weight: normal;">&#160;</span></p>
<p style="margin: 0cm 2.85pt 0pt 1px; text-align: justify;"><span style="font-weight: normal;">Das Urteil wird die 11. Kammer des
Landgerichts Stuttgart voraussichtlich am 27.11.2017 um 13:00 Uhr verk&#252;nden.</span></p>
<p style="margin: 0cm 2.85pt 0pt 1px; text-align: justify;"><span style="font-weight: normal;"><span style="font-weight: normal;">&#160;</span></span></p>
<p style="margin: 0cm 2.85pt 0pt 1px; line-height: 130%;"><span style="font-weight: normal;">(Ansprechpartner: Erster Staatsanwalt Holzner,
Tel. 0711/921-4400)</span></p>
</div>]]></description>
      <pubDate>Mon Nov 20 00:00:00 CET 2017</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EV „Schneeball“: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Verantwortliche einer Bordellkette - 64-jähriger Betreiber in Untersuchungshaft]]></title>
      <link>https://staatsanwaltschaft-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/EV+Schneeball_+Anklage+gegen+Verantwortliche+einer+Bordellkette+erhoben</link>
      <description><![CDATA[Wegen des Verdachts der Beihilfe zum schweren Menschenhandel und zur Zuhälterei sowie der versuchten gewerbs- und bandenmäßigen Förderung des Menschenhandels hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den 64-jährigen Betreiber sowie zwei weitere 51-jährige Verantwortliche einer Bordellkette mit Betrieben in Leinfelden-Echterdingen, Frankfurt am Main, Saarbrücken und Graz (Österreich) Anklage zum Landgericht Stuttgart erhoben. <br />  <div style="height: 1px;overflow: hidden"><a name="anker4901683">&nbsp;</a></div><div class="basecontent-pbsbw---html-editor">
<p style="margin: 0cm 12.75pt 0pt 1px; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-weight: normal;">Dem 64-j&#228;hrigen
Betreiber der Bordelle, dem 51-j&#228;hrigen ehemaligen &#8222;Marketingleiter&#8220; eines Bordells in Leinfelden-Echterdingen sowie einem
vierten Angeklagten, einem in einer Frankfurter Rechtsanwaltskanzlei besch&#228;ftigten 70-j&#228;hrigen Rechtsassessor, legt die
Staatsanwaltschaft dar&#252;ber hinaus gewerbsm&#228;&#223;igen Betrug bzw. Beihilfe dazu in mehreren F&#228;llen zur Last. Sie sollen in
betr&#252;gerischer Weise Investoren und Darlehensgeber um insgesamt mehr als drei Millionen Euro gesch&#228;digt haben.</span></p>
<p style="margin: 0cm 12.75pt 0pt 1px; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-weight: normal;">&#160;</span></p>
<p style="margin: 0cm 12.75pt 0pt 1px; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-weight: normal;">Im Rahmen des von der
Staatsanwaltschaft Stuttgart und dem Landeskriminalamt Baden-W&#252;rttemberg gef&#252;hrten Ermittlungsverfahrens &#8222;Schneeball&#8220;
waren bereits Ende 2014 unter der Einsatzleitung des Landeskriminalamts Baden-W&#252;rttemberg zeitgleich vier Gro&#223;bordelle,
zahlreiche Gesch&#228;ftsr&#228;ume und Wohnungen in Baden-W&#252;rttemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Sachsen
sowie in &#214;sterreich, Bosnien und Rum&#228;nien durchsucht und f&#252;nf Verd&#228;chtige festgenommen worden (siehe gemeinsame
Pressemitteilungen des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Stuttgart vom 30. November 2014 und vom 1. Dezember 2014).</span></p>
<p style="margin: 0cm 12.75pt 0pt 1px; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-weight: normal;">&#160;</span></p>
<p style="margin: 0cm 12.75pt 0pt 1px; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-weight: normal;">Weitere Festnahmen von
Beschuldigten erfolgten am 13. Oktober 2015, am 11.&#160;M&#228;rz 2016 sowie am 9. Mai 2016 in Italien (siehe hierzu gemeinsame
Pressemitteilungen des Landeskriminalamtes Baden-W&#252;rttemberg und der Staatsanwaltschaft Stuttgart vom 13. Oktober 2015, 11. M&#228;rz
2016 und 22. September 2016).</span></p>
<p style="margin: 0cm 12.75pt 0pt 1px; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-weight: normal;">&#160;</span></p>
<p style="margin: 0cm 12.75pt 0pt 1px; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-weight: normal;">Alle elf im Zeitraum
2014 bis 2016 festgenommenen Personen wurden bereits angeklagt und verurteilt. Neun dieser Personen, die zur Tatzeit den United Tribuns
angeh&#246;rten oder zu deren nahem Umfeld zu rechnen waren, wurden zu Freiheitsstrafen zwischen 1 Jahr und 6 Jahren verurteilt, zwei
weitere, die zur Tatzeit den Hells Angels angeh&#246;rten oder zu deren nahem Umfeld zu rechnen waren, zu Freiheitsstrafen von 1 Jahr und
3&#160;Monaten und 2&#160;Jahren und 6 Monaten.</span></p>
<p style="margin: 0cm 12.75pt 0pt 1px; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-weight: normal;">&#160;</span></p>
<p style="margin: 0cm 12.75pt 0pt 1px; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-weight: normal;">Der Betreiber der
Gro&#223;bordelle, der sich zun&#228;chst ins Ausland abgesetzt hatte, sich seit geraumer Zeit aber wieder in Stuttgart aufhielt, konnte am
27.&#160;September 2017 durch Ermittler des Landeskriminalamtes Baden-W&#252;rttemberg und Spezialeinsatzkr&#228;fte des
Polizeipr&#228;sidiums Einsatz in seiner Wohnung festgenommen werden. Er befindet sich seither in Untersuchungshaft.</span></p>
<p style="margin: 0cm 12.75pt 0pt 1px; text-align: justify; line-height: 115%;"><span style="font-weight: normal;">&#160;</span></p>
<p style="margin: 0cm 12.75pt 0pt 1px; text-align: justify; line-height: 115%;"><strong><span style="line-height: 115%; font-size: 12pt;">Die 7. Strafkammer des Landgerichts Stuttgart hat nun &#252;ber die Er&#246;ffnung des
Hauptverfahrens und die Anberaumung der Verhandlungstermine zu entscheiden.</span></strong></p>
<br />
<br />
<p style="margin: 0cm 12.75pt 0pt 1px; text-align: justify; line-height: 115%;"><span><span style="line-height: 130%; font-size: 12pt;"><span style="font-weight: normal;">(Ansprechpartner: Erster Staatsanwalt Holzner, Tel.
0711/921-4400)</span></span></span></p>
</div>]]></description>
      <pubDate>Mon Oct 09 00:00:00 CEST 2017</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ermittlungen gegen Verantwortliche der Carl Walther GmbH eingestellt]]></title>
      <link>https://staatsanwaltschaft-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Ermittlungen+gegen+Verantwortliche+der+Carl+Walther+GmbH+eingestellt</link>
      <description><![CDATA[Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat das Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche der Carl Walther GmbH wegen des Verdachts ungenehmigter Lieferungen von Pistolen der Modelle P22 und P99 nach Kolumbien bzw. an das staatliche Unternehmen Indumil („Industria Militar de Colombia“) mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt.<div style="height: 1px;overflow: hidden"><a name="anker4901657">&nbsp;</a></div><div class="basecontent-pbsbw---html-editor">
<p style="text-align: justify; line-height: 130%; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">Das Verfahren beruht auf einer
Strafanzeige des Aktionsb&#252;ndnisses &#8222;Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel&#8220;, welche sich auf den Dokumentationsfilm
&#8222;Waffen f&#252;r die Welt - Export au&#223;er Kontrolle&#8220; des Journalisten Daniel Harrich st&#252;tzt. Die Anzeigeerstatter
warfen der Carl Walther GmbH vor, mehrere hundert Pistolen des Typs P22 und P99 ohne die erforderliche Genehmigung des Bundesministeriums
f&#252;r Wirtschaft bzw. des Bundesamts f&#252;r Wirtschaft und Au&#223;enkontrolle (BAFA) nach Kolumbien geliefert zu haben.</span></p>
<p style="text-align: justify; line-height: 130%; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;"><span style="font-weight: normal;">Bei halbautomatischen Pistolen der beiden genannten Typen handelt es sich um Waffen, die nicht der sogenannten
Kriegswaffenliste unterfallen. Damit scheidet eine Strafbarkeit nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz aus.</span></span></p>
<p style="text-align: justify; line-height: 130%; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;"><span style="font-weight: normal;">Der Export von Pistolen des Typs P22, einer Kleinkaliberwaffe ohne milit&#228;rische Relevanz, bedarf
dar&#252;ber hinaus auch keiner Genehmigung des Bundesamts f&#252;r Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nach deutschem Ausfuhrrecht.
Lieferungen von Pistolen dieses Typs nach Kolumbien und auch der vorgeworfene Technologietransfer zur Eigenproduktion dieser Pistole durch
das kolumbianische Unternehmen Indumil sind damit strafrechtlich ohne Bedeutung.</span></span></p>
<p style="text-align: justify; line-height: 130%; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;"><span style="font-weight: normal;">Der Export von Pistolen des Typs P99 ist nach deutschem Ausfuhrrecht zwar genehmigungspflichtig. Die
umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart ergaben allerdings weder Anhaltspunkte f&#252;r eine Lieferung von Waffen
dieses Typs nach Kolumbien noch f&#252;r deren Eigenproduktion durch Indumil.</span></span></p>
<p style="text-align: justify; line-height: 130%; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;"><span style="font-weight: normal;">Zwar wird in dem genannten Dokumentationsfilm &#252;ber eine Eigenproduktion von Pistolen der Carl Walther
GmbH in Kolumbien berichtet. Dies betrifft aber ausschlie&#223;lich Waffen des Typs P22. Die diesbez&#252;glichen Ausf&#252;hrungen in der
Strafanzeige und anderslautende Berichterstattungen beruhen m&#246;glicherweise auf einer fehlenden Differenzierung zwischen den Modellen
P99 und P22 bzw. auf einem unrichtigen Verst&#228;ndnis des Films.</span></span></p>
<p style="text-align: justify; line-height: 130%; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;"><span style="font-weight: normal;">Bei der im Filmbeitrag gezeigten Walther-Pistole des Typs P99 mit den Schriftz&#252;gen &#8222;Made in
Germany&#8220; und &#8222;Indumil&#8220; handelt es sich um eine Waffe, die durch die Carl Walther GmbH bereits im Jahr 2004 im Rahmen
einer gr&#246;&#223;eren Lieferung nach Tschechien ausgef&#252;hrt wurde. Dies konnte anhand der Seriennummern der Pistole zweifelsfrei
nachvollzogen werden. Hinweise auf strafrechtlich relevante Umgehungslieferungen der Carl Walther GmbH &#252;ber Tschechien nach Kolumbien
ergaben sich in diesem Zusammenhang nicht.</span></span></p>
<p style="text-align: justify; line-height: 130%; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;"><span style="font-weight: normal;">Dar&#252;ber hinaus konnten auch keine Anhaltspunkte f&#252;r Umgehungslieferungen &#252;ber die USA nach
Kolumbien festgestellt werden. In dem genannten Dokumentationsfilm gibt es keine Hinweise darauf. Soweit in den Medien von m&#246;glichen
Waffenlieferungen des US-Milit&#228;rs an die kolumbianischen Streitkr&#228;fte (Milit&#228;rhilfe im Rahmen des &#8222;plan
colombia&#8220;) berichtet wird, spricht dies jedenfalls gegen strafbare Umgehungslieferungen durch Verantwortliche der Carl Walther GmbH,
da im Rahmen der Ermittlungen keine Lieferungen von Pistolen der Firma an das US-Milit&#228;r festgestellt werden
konnten.</span></span></p>
<p style="margin: 0cm 21.25pt 0pt 1px; line-height: 130%;"><span style="line-height: 130%; font-size: 12pt;">&#160;</span></p>
<p style="margin: 0cm 21.25pt 0pt 1px; line-height: 130%;"><span style="line-height: 130%; font-size: 12pt;"><span style="line-height: 130%; font-size: 12pt;"><span style="font-weight: normal;">(Ansprechpartner: Erster Staatsanwalt Holzner, Tel.
0711/921-4400)</span></span></span></p>
</div>]]></description>
      <pubDate>Wed Sep 27 00:00:00 CEST 2017</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ermittlungen gegen unbekannte Mitarbeiter der Porsche AG und eines US-amerikanischen Tochterunternehmens]]></title>
      <link>https://staatsanwaltschaft-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Ermittlungen+gegen+unbekannte+Mitarbeiter+der+Porsche+AG</link>
      <description><![CDATA[Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat im Zusammenhang mit einer möglichen Manipulation der Abgasnachbehandlung an Diesel-PKW der Porsche AG ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Mitarbeiter des Automobilherstellers und eines US-amerikanischen Tochterunternehmens eingeleitet. <div style="height: 1px;overflow: hidden"><a name="anker4667299">&nbsp;</a></div><div class="basecontent-pbsbw---html-editor">
<p style="text-align: justify; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">Es besteht der Anfangsverdachts des Betruges und der
strafbaren Werbung.</span></p>
<p style="text-align: justify; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">Es wird darauf hingewiesen, dass im Hinblick auf die
laufenden Ermittlungen &#252;ber diese Presseinformation hinaus derzeit keine weitere Informationen erteilt werden.</span></p>
<p style="text-align: justify; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">(Ansprechpartner: Erster Staatsanwalt Holzner, Tel.
0711/921-4400)</span></p>
</div>]]></description>
      <pubDate>Mon Jul 10 00:00:00 CEST 2017</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Großbrand im Waiblinger Bürgerzentrum: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage]]></title>
      <link>https://staatsanwaltschaft-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Grossbrand+im+Wainblinger+Buergerzentrum_+Anklage+erhoben</link>
      <description><![CDATA[Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat gegen den 22-jährigen deutschen Tatverdächtigen, der bereits einen Tag nach dem Großbrand im Bürgerzentrum der Stadt Waiblingen von der Polizei festgenommen worden war, Anklage wegen schwerer Brandstiftung und Sachbeschädigung zum Landgericht Stuttgart erhoben. <br />  <div style="height: 1px;overflow: hidden"><a name="anker4654939">&nbsp;</a></div><div class="basecontent-pbsbw---html-editor">
<p style="text-align: justify; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">Dem Angeschuldigten, der sich seither in
Untersuchungshaft befindet, wird zur Last gelegt, am Abend des 28.03.2017 zun&#228;chst ein in der Tiefgarage des B&#252;rgerzentrums
abgestelltes Schneer&#228;um- und Streufahrzeug besch&#228;digt und kurze Zeit sp&#228;ter einen unmittelbar an der Au&#223;enwand des
Geb&#228;udes abgestellten Papiercontainer in Brand gesetzt zu haben. Das Feuer breitete sich anschlie&#223;end &#252;ber die an der
Papiertonne gelegene Hausfassade und einen Dachvorsprung in Richtung Zwischendecke und Dach des B&#252;rgerzentrums aus, wo
schlie&#223;lich ein gro&#223;fl&#228;chiger Brand entstand. Hierdurch wurde am Geb&#228;ude ein gesch&#228;tzter Sachschaden von mehr als
1,5 Millionen Euro verursacht. Die Staatsanwaltschaft geht von einer verminderten Schuldf&#228;higkeit des Angeschuldigten aus. Er
r&#228;umt die Taten ein.&#160;&#160; &#160;</span></p>
<p style="margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">Die 7. Kammer des Landgerichts Stuttgart hat nun &#252;ber die
Er&#246;ffnung des Hauptverfahrens und die Anberaumung der Verhandlungstermine zu entscheiden.</span></p>
<br />
<br />
<p style="margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">(Ansprechpartner: Erster Staatsanwalt Holzner, Tel.
0711/921-4400)</span></p>
</div>]]></description>
      <pubDate>Mon Jul 03 00:00:00 CEST 2017</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Schleckerprozess: Staatsanwaltschaft erteilt Zustimmung zur Einstellung des Verfahrens gegen Wirtschaftsprüfer]]></title>
      <link>https://staatsanwaltschaft-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Schleckerprozess_+Verfahren+gegen+Wirtschaftspruefer+eingestellt</link>
      <description><![CDATA[Im sogenannten Schleckerprozess hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart nach der Abtrennung des Verfahrens gegen zwei Wirtschaftsprüfer nun einer Einstellung des Strafverfahrens gegen diese beiden Angeklagten gegen die Zahlung von Geldauflagen zugestimmt.<br />  <div style="height: 1px;overflow: hidden"><a name="anker4654925">&nbsp;</a></div><div class="basecontent-pbsbw---html-editor">
<p style="text-align: justify; line-height: 115%; margin-left: 1px;"><span style="line-height: 115%; font-size: 12pt;">Die beiden
angeklagten Wirtschaftspr&#252;fer waren mit der Pr&#252;fung des Jahresabschlusses des Einzelunternehmens von Anton Schlecker im
Gesch&#228;ftsjahr 2009 bzw. des Abschlusses des Schlecker-Konzerns f&#252;r das Gesch&#228;ftsjahr 2010 beauftragt. Ihnen wurde zur Last
gelegt, im Rahmen dieser Pr&#252;fung die falsche Bilanzierung durch den Hauptangeklagten erkannt, dessen ungeachtet aber in beiden
F&#228;llen attestiert zu haben, dass ihre Pr&#252;fung zu keinen Einwendungen gef&#252;hrt habe und die Jahresabschl&#252;sse den
gesetzlichen Vorgaben entspr&#228;chen. An diesem Tatvorwurf h&#228;lt die Staatsanwaltschaft nach der Durchf&#252;hrung der Beweisaufnahme
zwar fest. Allerdings ist nach der bisher durchgef&#252;hrten Beweisaufnahme davon auszugehen, dass der Schuldvorwurf gegen die Angeklagten
nicht so schwer wiegt und das &#246;ffentliche Interesse an der Strafverfolgung auch durch die Zahlung einer entsprechenden Geldauflage
beseitigt werden kann. F&#252;r die Zustimmung der Staatsanwaltschaft zu einer Einstellung war ma&#223;geblich, dass es sich um eine
schwierige Rechtsmaterie handelt und den Angeklagten insoweit lediglich ein bedingter Tatvorsatz zur Last liegt. Dar&#252;ber hinaus war zu
ber&#252;cksichtigen, dass die Angeklagten erstmals strafrechtlich in Erscheinung getreten sind und durch die &#246;ffentliche
Hauptverhandlung sowie die besondere mediale Aufmerksamkeit des Verfahrens in besonderer Weise belastet wurden.</span></p>
<p style="text-align: justify; line-height: 115%; margin-left: 31.2pt;"><strong>&#160;</strong></p>
<p style="line-height: 130%; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">(Ansprechpartnerin: Erster Staatsanwalt Holzner, Tel.
0711/921-4400)</span></p>
</div>]]></description>
      <pubDate>Tue May 23 00:00:00 CEST 2017</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Anklage gegen syrischen Flüchtling erhoben]]></title>
      <link>https://staatsanwaltschaft-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Anklage+gegen+syrischen+Fluechtling</link>
      <description><![CDATA[<justify>Im Fall des syrischen Staatsangehörigen, der am 19. November 2016 mit mehr als 17.000 Zündhölzern, einer Packung Feuerwerk, 17 Batterien, sechs Walkie-Talkies und zwei Küchenmessern im Gepäck versucht hatte, von Deutschland nach Dänemark auszureisen, hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart nun Anklage zum örtlich zuständigen Landgericht Ravensburg erhoben. <br />  </justify><div style="height: 1px;overflow: hidden"><a name="anker4603348">&nbsp;</a></div><div class="basecontent-pbsbw---html-editor">
<p style="text-align: justify; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">Der zum Tatzeitpunkt 20-j&#228;hrige Heranwachsende
war 2015 in die Bundesrepublik Deutschland eingereist und hatte vor seiner Festnahme in einer Fl&#252;chtlingsunterkunft im Raum Biberach
gewohnt. Er soll geplant haben, mit den mitgef&#252;hrten Gegenst&#228;nden eine Sprengvorrichtung herzustellen und diese in Kopenhagen in
einer gr&#246;&#223;eren Menschenansammlung zu z&#252;nden.</span></p>
<p style="text-align: justify; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">Der Angeschuldigte wurde am 20. November 2016
vorl&#228;ufig festgenommen und befindet sich seit dem 21. November 2016 in Untersuchungshaft.</span></p>
<p style="margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">Die 2. Jugendkammer des Landgerichts Ravensburg hat nun &#252;ber die
Er&#246;ffnung des Hauptverfahrens und die Anberaumung der Verhandlungstermine zu entscheiden.</span></p>
<br />
<br />
<p style="margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">(Ansprechpartner: Erster Staatsanwalt Holzner, Tel.
0711/921-4400)</span></p>
</div>]]></description>
      <pubDate>Mon May 15 00:00:00 CEST 2017</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mord im Restaurant „Asia-Perle“ in Backnang: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage]]></title>
      <link>https://staatsanwaltschaft-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Mord+im+Restaurant+_Asia-Perle_+in+Backnang_+Anklage+erhoben</link>
      <description><![CDATA[<justify>Im Fall der am Morgen des 4. März 2016 tot im Restaurant „Asia-Perle“ in Backnang aufgefundenen Frau hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart nun Anklage gegen zwei Tatverdächtige erhoben. Den beiden 42 und 46 Jahre alten rumänischen Staatsangehörigen wird zur Last gelegt, die 53-jährige Inhaberin der Gaststätte in der Nacht vom 3. auf den 4. März 2016 beraubt und getötet zu haben. </justify><b>  </b><div style="height: 1px;overflow: hidden"><a name="anker4603084">&nbsp;</a></div><div class="basecontent-html-editor">
<p style="text-align: justify; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">Den Ermittlungen zufolge sollen die beiden
Angeschuldigten am sp&#228;ten Abend des 3.&#160;M&#228;rz 2016 nach Gesch&#228;ftsschluss zun&#228;chst unbemerkt in die Gastst&#228;tte
gelangt sein und sich in den bereits abgedunkelten Gastr&#228;umen verborgen gehalten haben, bis s&#228;mtliche Angestellte gegangen waren
und sich nur noch die Inhaberin in dem Restaurant aufhielt. Dann sollen die beiden M&#228;nner die Gesch&#228;digte niedergeschlagen und
weiter mit stumpfer Gewalt derart massiv auf die am Boden liegende Frau eingewirkt haben, dass diese innerhalb kurzer Zeit verstarb. Die
beiden Angeschuldigten, die au&#223;erdem Wertgegenst&#228;nde und Bargeld der Get&#246;teten an sich gebracht haben sollen,
fl&#252;chteten w&#228;hrenddessen mit ihrer Beute. &#160;</span></p>
<p style="text-align: justify; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">W&#228;hrend sich der 42-j&#228;hrige Angeschuldigte
wegen anderer Tatvorw&#252;rfe bereits seit dem 9. November 2016 in Untersuchungshaft befindet, wurde am 15. November 2016 auch gegen
seinen 46-j&#228;hrigen mutma&#223;lichen Komplizen Haftbefehl erlassen. Zu dem dringenden Tatverdacht gegen die beiden M&#228;nner hatte
vor allem die Auswertung zahlreicher am Tatort festgestellter molekulargenetischer Spuren gef&#252;hrt. Die Angeschuldigten bestreiten die
Tat.&#160;&#160;&#160;&#160;</span></p>
<p style="text-align: justify; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">Die 1. Schwurgerichtskammer des Landgerichts Stuttgart
hat nun &#252;ber die Er&#246;ffnung des Hauptverfahrens und die Anberaumung der Verhandlungstermine zu entscheiden.</span></p>
<br />
<br />
<p><span style="font-weight: normal;">(Ansprechpartner: Erster Staatsanwalt Holzner, Tel. 0711/921-4400)</span></p>
</div>]]></description>
      <pubDate>Mon May 15 00:00:00 CEST 2017</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen vier ehemalige und elf  aktive Bedienstete der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg]]></title>
      <link>https://staatsanwaltschaft-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Anklage+gegen+Bedienstete+der+Hochschule+Ludwigsburg</link>
      <description><![CDATA[Weil ein ehemaliger Rektor gemeinsam mit dem damaligen Kanzler der Hochschule insgesamt 13 Professoren in rechtswidriger Weise Leistungsbezüge gewährt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart nun gegen alle Beteiligten Anklage wegen Untreue in besonders schwerem Fall bzw. Beihilfe zur Untreue zum Landgericht - Große Strafkammer - Stuttgart erhoben.<br />  <div style="height: 1px;overflow: hidden"><a name="anker4431498">&nbsp;</a></div><div class="basecontent-pbsbw---html-editor">
<p style="text-align: left; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">Den beiden Hauptangeklagten wirft die Anklagebeh&#246;rde
vor, in ihrer damaligen Eigenschaft als Rektor bzw. Kanzler der Hochschule die &#252;brigen Angeklagten, die sich zum damaligen Zeitpunkt
alle als Professoren der Hochschule in der sogenannten C-Besoldung befunden hatten, dazu veranlasst zu haben, von der C- in die W-Besoldung
zu wechseln. Die W-Besoldung war durch das Professorenreformgesetz im Januar 2005 eingef&#252;hrt worden und hatte die alte
Besoldungsordnung C abgel&#246;st. W&#228;hrend die C-Besoldung, einem Seniorit&#228;tsprinzip folgend, Dienstjahre finanziell honorierte,
sieht die W-Besoldung ein System aus Grundgehalt und Leistungsbez&#252;gen vor.</span></p>
<p style="text-align: justify; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">Mit dem &#220;bergang in die W-Besoldung sollen den 13
Professoren durch die beiden Hauptangeklagten in besoldungsrechtlich nicht begr&#252;ndbarer Weise Leistungsbez&#252;ge in Form sogenannter
Berufungszulagen gew&#228;hrt worden sein. Dies f&#252;hrte im Ergebnis zu einer erheblichen finanziellen Besserstellung der
Professoren.</span></p>
<p style="text-align: justify; margin-left: 1px;"><span style="font-weight: normal;">Diesen wird zur Last gelegt, den Wechsel in die
W-Besoldung beantragt zu haben, obwohl sie wussten, dass die ihnen im Rahmen der neuen Besoldungsordnung in Aussicht gestellten und
schlie&#223;lich auch gew&#228;hrten Leistungsbez&#252;ge besoldungsrechtlich nicht begr&#252;ndbar und damit rechtswidrig waren. Zwei der
Professoren befinden sich inzwischen im Ruhestand. &#160;&#160;</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Die 5. Gro&#223;e Strafkammer des Landgerichts Stuttgart hat nun &#252;ber die Er&#246;ffnung des
Hauptverfahrens und die Anberaumung der Verhandlungstermine zu entscheiden.</span></p>
<br />
<br />
<p><span style="font-weight: normal;">(Ansprechpartner: Erster Staatsanwalt Holzner, Tel. 0711/921-4400)</span><span style="font-weight: normal;">&#160;</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Alle Pressemitteilungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart auch im Internet unter:</span>
www.staatsanwaltschaft-stuttgart.de/Pressemitteilungen</p>
<p style="line-height: 130%;"><span>&#160;</span></p>
<p><br />
</p>
</div>]]></description>
      <pubDate>Fri Jan 20 00:00:00 CET 2017</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>

